Kunsthistorik aus der Ofenwelt
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Echte, einzigartige, antike Holzfeuerherde
Der alte Herd war einst:
Die täglich mehrmals zu befeuernde einzige Kochstelle für den Winter, aber damals auch für den Sommer! Deshalb gebaut als Holzsparherd: Im Sommer möglichst wenig oder keine Hitze aus dem Herd in die Kü-che. Dadurch war aber im Winter der Herd zugleich bloss eine sehr spärliche Heizung und nur mit sehr kurzem Holz zu gebrauchen.
In der damaligen Unkenntnis über saubere Holzfeuertechnik waren diese Feuerräume zu eng, kein Platz für eine ungestörte Ausflammzo-ne, falsche Luftzufuhr, Gussroste usw. Dadurch viele Schadstoffe im konstant schwarzen, giftigen Rauch & hoher Feinstaubausstoss.
Das Eisen ohne Rostschutz, daher pflegeintensiv und durch das Rosten bald und immer wieder unansehnlich. Nur mit alten, russigen Herd-lochpfannen brauchbar, dadurch eine verrauchte, geschwärzte Küche.
Durch die feste Vermauerung des Herdes mit dem Boden und der Rückwand der Küche nicht verschiebbar. Die Chamotte sehr schwach und brüchig, musste immer wieder vom Hafner ausgestrichen werden.
Die Farben nicht hitzebeständig, dadurch verbrannte, abblätternde und stinkende Farben, welche immer wieder überstrichen wurden.
Zusammenfassung, alte Herde einst:
Für die „Sahlenweidli“ TV- Serie oder das Freilichtmuseum Ballenberg ist die alte Ausführung genügend. (Diese Herde wurden auch von uns geliefert, unrestauriert & im alten Stil) Dies entspricht aber niemals den heutigen Bedürfnissen und den zeitgemässen Erkenntnissen der Holzfeuertechnik puncto Umweltschutz, minimierte Schadstoffe usw.
.
Somit ist nur die äussere, kunsthandwerkliche Erscheinung als Origi-nalität schützenswert / erhaltenswert, das Innere des Herdes jedoch muss vollumfänglich geändert und angepasst werden, wie das heute erwartet und von uns mit viel Erfahrung 6 Können geleistet wird.
Der antike, umgebaute Herd ist heute:
Ein wunderschönes, kunsthandwerklich hochstehendes und regional vielseitig abgegrenztes, oft einzigartiges Objekt. Ein echtes, einmali-ges Kulturgut, sicher erhaltenwert bis schützenswert! Dadurch die ei-gene, individuelle Lebens- und Wohnform finden, sich damit ausdrü-cken und identifizieren, sich und andere damit erfreuen und begeis-tern. Unser grosses, vielseitiges Lager an Herden macht dies möglich.
In der Übergangszeit oder im strengen Winter den Nutzen einer sehr schnellen Heizung geniessen, welche auch die wohltuende Speicher- und Strahlungswärme mit lang anhaltender, gleichmässiger Wärme-abgabe erbringt. Die Möglichkeiten im Ferienhaus, im Wintergarten, in der Wohnküche, im Esszimmer den Holzfeuerherd als multifunktio-nale Lebensart kombinieren: Heizen & Kochen, Wärmen & Backen, Herdlochpfannen für Risotto, Polenta, Rösti usw. & modernste Koch-geräte auf der plangedrehten Schnell- Kochplatte nutzen.
Die herrliche, gemütliche oder elegante Ausstrahlung des Herdes wir-ken lassen. Die Pflegeleichtigkeit der Holzfeuerherde ohne Minderung der Ästhetik trotz voller Belastung und intensivem Gebrauch genies-sen. Alle verwendeten Materialien sind für einen langen Gebrauch ausgelegt im Lebensmittelbereich aus Chromstahl oder rohem Stahl.
Als Sicherheit für mögliche Energiepannen, ohne Öl, Gas oder Strom, ohne Grundheizung und damit auch ohne elektr. Kochherd. Ein Gerät besitzen, welches immer und unabhängig funktioniert, multifunktional ist und alle grundlegenden Lebensbedürfnisse abdeckt. Eine „alles ausser gewöhnliche“ Wohneinrichtung kreieren, geniessen und erle-ben, welche aber auch mobil und verschiebbar ist und bleibt. Einen Herd mit Garantie nach SIA, zeitgemäss umgebaut und zugelassen, sowohl brandschutztechnisch wie auch in den sauberen Verbren-nungswerten den heutigen Anforderungen genügend.(LRV 2008!)
Eine werterhaltende und klar wertsteigernde Investition tätigen, wel-che nicht der schnellen, heute alle neuen Produkte betreffenden, so-fortigen Amortisationsspirale mit rasantem Preiszerfall unterliegt.
Zusammenfassung, antike, umgebaute Herde:
Den Traum, die Ausstrahlung der guten alten Zeit mit dem einzigarti-gem kunsthandwerklichen Geschick und der kreativen Eigenständig-keit der alten Schlossermeister, Giesskünstler und Hafner erleben. Kombiniert mit der sauberen & anspruchsvollen Holzfeuertechnik von heute ist ein antiker Herd von uns einzigartig vielseitig und schön !
Weitere Informationen Ihre Bewertung: Bewertung: 0 (Ø 0) Views: 1962 Stichworte: Erstellt: 04.03.2011 Geändert: 04.03.2011 -
Keramik aus dem Dünnerntal,
ein Stück Solothurner Geschichte
Das mittlere Thal an der Grenze zwischen Matzendorf und Aedermannsdorf ist der erste Standort der Thaler Industrie. Bereits im Mittelalter wurde am Schatten- und Sonnenberg nach Erz gegraben, und spätestens um 1560 entstanden eine Schmelze und Schmiede am Fusse des Solothurner Weges am Horngraben. Die Keramikmanufaktur war so betrachtet die Fortsetzung der bestehenden Handwerksbetriebe.
Das Keramikmuseum Matzendorf zeigt Geschichte und sämtliche Produktionsphasen der 200-jährigen Tradition.
Geschichtliches
Die Gründung der Fayence-Manufaktur geht zurück auf Ludwig von Roll, dem späteren Pionier der Solothurner Eisenindustrie. In der Balsthaler Region entdeckte er Bohnerz, Huppererde, Schwefelkies und Boluserde. Die Huppererde von Matzendorf erwies sich als brauchbar für die Herstellung von Kochgeschirr, was ihn bewog, das Gelände zu kaufen und ein Gesuch zur Errichtung einer Keramik-Manufaktur einzureichen.
Widerstand der Bevölkerung
Die Bewilligung des Baus der Fabrik stiess bei den Thalern auf Widerstand und drohte kurz nach dem Einmarsch der Franzosen im Jahre 1798, die Fabrik zu zerstören. Offenbar gelang es dann dem helvetischen Kommissar der neuen Regierung in Balsthal, die Aedermannsdorfer zu beruhigen. Vielleicht waren aber auch die Besatzungsmacht und der Sturz der alten Ordnung bedrohlicher als der Bau dieser Fabrik.
Johann Jakob Frey als erster Fabrikdirektor
1798 wurde die Fabrik unter der kundigen Leitung des Lenzburger Fayenciers, Johann Jakob Frey, eröffnet. Freys Lenzburger Manufaktur war bis 1790 erfolgreich, und die Produkte zeugen von einer hohen künstlerischen und handwerklichen Qualität. Im Juli 1798 wurde zwischen von Roll und Frey ein Vertrag gezeichnet, der die Konstruktion der Brennöfen, die Fertigung von Fayence, Steingut und feuerfestem Geschirr sowie von Glasuren regelt.
Ausländische Fachleute
Wenn auch die Materialen grösstenteils dem heimatlichen Boden entnommen werden konnten, ging es vorerst nicht ohne die kundige Leitung auswärtiger Fabrikdirektoren. Bereits um 1800 übernahm Franz Contre aus Sarreguemines den Posten des Direktors. Den Sachkenntnissen Contres wird das Gelingen der Steingut-Fabrikation in Matzendorf zu verdanken sein. Der Einfluss der französischen und süddeutschen Keramik ist denn auch in den Produkten der Pionierzeit unübersehbar.
Die Matzendorfer «Fabrique» in Aedermannsdorf
Trotzdem muss schon bald ein Wechsel zu einheimischem Personal stattgefunden haben. In der Volkszählung von 1808 werden jedenfalls 13 Thaler Arbeiter der «Fabrique» aufgeführt. Ludwig von Roll kaufte 1810 von den Gebrüdern Dürholz die Hammerschmiede von Aedermannsdorf und produzierte nunmehr Eisenwaren. Im Jahre 1829 verkaufte er die Fayence-Fabrik. So entstand ein Matzendorfer «Familienbetrieb» in Aedermannsdorf, der bis zur Gründung der Aktiengesellschaft «Thonwaaren-Fabrik Aedermannsdorf»***** im Jahre 1883 in gleichen Händen blieb.
***ab da (1883) auch Ofenbau?? Siehe Hinweis gelb – es werden Ofenkacheln hergestellt - mind. 8 Hafner waren in Aedermannsdorf als ansässig gemeldet. Sie arbeiteten teils in der Fabrik, teils selbständig. Mind. 6 Hafner hatten eine Bewilligung für einen eigenen Brennofen. (Fabriqueli von Urs Studer z.B.)
Typische Thaler Fayencen
Als Matzendorfer Keramiken des 19. Jahrhunderts können eindeutig jene Formstücke bezeichnet werden, die signiert (MAZENDORF und JM) oder mit ortsüblichen Namen und Hinweisen beschriftet sind. Solche Objekte gibt es in der Tat recht viele in allen Solothurner Museen. In Matzendorf sind eine Ohrentasse und der dazu passende Teller von Anna Barbara Meister 1817 oder etwa das Senftöpflein des ersten Amtsschreibers von Balsthal, Bernhard Munzinger 1820, besonders zu beachten.
Auch Produkte der letzten Schaffensperiode der beiden Maler Niklaus Stampfli und Franz Nussbaumer sind erhalten geblieben. Die blaue Farbe ist in ihren Dekorationen vorherrschend, und die Blumenmotive sind fast ausnahmslos symmetrisch aufgebaut. Der “Hafnerchlaus”, wie Stampfli genannt wurde, muss sehr tüchtig gewesen sein. Seine Fayencen haben jedenfalls lokal eine grosse Verbreitung gefunden.
Das “Fabriqueli” von Urs Studer
Neben Niklaus Stampfli in Aedermannsdorf ist auch Urs Studer in Matzendorf zu erwähnen. Er hat nach seinen Lahrjahren in der «Fabrique» einen eigenen, kleinen Betrieb gegründet. Die Bevölkerung nannte die Werkstatt in Matzendorf liebevoll das «Fabriqueli».
«Thonwaaren-Fabrik» Aedermannsdorf AG
Mit der Gründung der Aktiengesellschaft um 1883 wurde die Produktion von bemalter Fayence grösstenteils auf Koch- oder Braungeschirr und Ofenkacheln umgestellt.
Meist waren die Keramiken reliefartig verziert und in Braun, Gelb, Grün oder Blau erhältlich. Grössere Platten oder Schalen erhielten die Signatur ÆDERMANNSDORF, in Majuskeln mit Æ.
Benno Geigers Kunstkeramik
1935 konnte der damalige Fabrikbesitzer, Alfred von der Mühll, Benno Geiger als Leiter der kunstkeramischen Abteilung gewinnen. Mit seiner Anstellung gab es auch bald wieder ausgebildete Keramikmalerinnen und -maler, die kunstvoll zu dekorieren verstanden. Noch heute wirken verschiedene Keramiker und Keramikerinnen, die unter Benno Geiger in Aedermannsdorf das Handwerk gründlich erlernt haben.
Rössler AG, Aedermannsdorf
Von Rolls geniale Idee hat in den letzten zwei Jahrhunderten eine Tradition erstehen lassen, die bis heute die Thaler Industrie-Geschichte mitprägt. Aus der kleinen Fayence-Manufaktur des 19. Jahrhunderts ist eine automatisierte Porzellan-Fabrik geworden, deren Produkte auch ausserhalb der Schweiz einen guten Absatz finden. 1998 feierte die Keramiktradition im Thal ihren 200. Geburtstag.
Seit Ende Februar 2004 Produktion eingestellt
Die mehr als 200-jährige Thaler Keramiktradition fand im Jahre 2004 wohl ihr endgültiges Ende. In der globalisierten Wirtschaftswelt hatte die kleine Betrieb in der Schweiz keine Chance. Die Produktion wurde eingestellt und nun in Nachbarländern in Auftrag gegeben. Damit ist das keramische Schaffen im Dünnerntal endgültig Geschichte geworden. Der Verein „Freunde der Matzendorfer Keramik“ bemüht sich nun, auch die Produktionsphasen der Firma Rössler AG in Aedermannsdorf ausreichend zu belegen.
Weitere Informationen Ihre Bewertung: Bewertung: 1 (Ø 0) Views: 1465 Stichworte: Erstellt: 16.06.2011 Geändert: 16.06.2011 -
Arnold Winkelried oder Arnold von Winkelried († angeblich 9. Juli 1386 in Sempach) ist eine mythische Figur, die in der Geschichte der Schweiz eine Rolle spielt.
Er soll am 9. Juli 1386 bei der Schlacht von Sempach ein Bündel Lanzen der habsburgischen Ritter gepackt und, sich selbst aufspiessend, den Eidgenossen eine Bresche geöffnet haben. Sein Opfer soll der Schlüssel zum eidgenössischen Sieg gegen die Habsburger gewesen sein. Der Legende nach soll er vorher noch die Worte «Sorget für mein Weib und Kind» gesagt haben. Die bekannteste Variante seiner letzten Worte ist: «Der Freiheit eine Gasse!»
Die erste Erwähnung eines derartigen Helden, allerdings noch ohne Namen, war 1476 in der Zürcher Chronik. Sie schildert die bewundernswerte Tat «eines getreuen Mannes» auf Seiten der Eidgenossen. In Tschudis Chronik taucht dieser in der Vorversion 1563 zuerst als «Arnold Winckelriet» auf, in der Ausgabe von 1564 ist er dann «Herr Arnold von Winckelriet, Ritter».

Winkelried-Denkmal in Stans am Vierwaldstättersee
Weitere Informationen Ihre Bewertung: Bewertung: 0 (Ø 0) Views: 1186 Stichworte: Erstellt: 05.07.2011 Geändert: 05.07.2011 -
Joseph Victor von Scheffel
(16. Februar 1826 in Karlsruhe; † 9. April 1886 / geadelt 1876)
war ein im 19. Jahrhundert viel gelesener deutscher Schriftsteller, Dichter und Autor von Erzählungen und Versepen sowie mehrerer bekannter Liedertexte.
Eine wahre Begebenheit des 17. Jahrhunderts inspirierte Scheffel zur Geschichte über den "Trompeter von Säckingen", die er 1853 in Capri schrieb und damit Weltruhm erlangte.
Die Grundlage:
Franz Werner Kirchhofer (1633 – 1690), ein Säckinger Bürgersohn, während des 30jährigen Krieges geboren, lernte schon als Kind durch die Beziehungen seines wohlhabenden Elternhauses die adelige Familie von Schönau kennen. Er verliebte sich in die Tochter Maria Ursula von Schönau und heiratete sie trotz heftigem Widerstand ihrer Brüder um das Jahr 1657. Franz Werner war ein bedeutender Handelskaufmann, Ratsherr und Schulmeister in Säckingen. Zudem war er Leiter des Knabenchores im St. Fridolinmünster und als solcher sicher sehr musikalisch. Von dem "in gegenseitiger Liebe unvergleichlichen Paar" kündet heute noch das in einer Nische am Münster angebrachte Grabmal des Ehepaares.
Das daraus entstandene Versepos „Der Trompeter von Säckingen - Ein Sang vom Oberrhein“ ist die Geschichte zweier Liebender, die nur auf höchst wundersame Weise zusammen finden. Der Bürger Werner Kirchhof, Salzhändler von Beruf, und die adelige Margareta lernen sich in Säckingen kennen und lieben, aber die Standesschranken verhindern eine Ehe. Nach fünf Jahren der Trennung macht ein verständnisvoller Papst aus Werner Kirchhof einen „Marchese Camposanto“ und damit einen akzeptablen Heiratspartner. Die beiden heiraten und sind glücklich bis an ihr Lebensende.
Werners Abschiedslied, „Das ist im Leben hässlich eingerichtet“ und dessen Schlusszeile „Behüt' dich Gott! es wär' zu schön gewesen, Behüt' dich Gott, es hat nicht sollen sein!“, welches er beim Verlassen der Geliebten singt, weil ihm der Vater die Hand der Tochter verwehrte, erlangt äusserste Popularität und ist noch heute als „das Trompeterlied“ bekannt.
Der Kater Hiddigeigei
Hiddigeigei ist Scheffels Sprachrohr und übermittelt des Dichters Zeitanschauung und Skepsis. Hiddigeigei ist ein grosser, grünäugiger Kater mit schwarzem Samtfell und mächtigem Schweif. Er hat ein zuweilen hochmütiges Dulderantlitz und miaut der Welt singend seine Gedanken vor. Hiddigeigei will auch ein Dichter sein und die anderen übertreffen. Von der Höhe eines Turmes blickt er auf das "Treiben der Parteien". Sein Glaube an das Gute ist zerbrochen; aus enttäuschter Liebe "lernte er die Welt verachten". Er hat Angst vor dem Alter und beschreibt den Niedergang der Menschen und der Dichtung. In seinem ersten Lied singt er:
„Eigner Sang erfreut den Biedern,
Denn die Kunst ging längst ins Breite,
Seinen Hausbedarf an Liedern
Schafft ein jeder selbst sich heute.
Drum der Dichtung leichte Schwingen
Strebt' auch ich mir anzueignen;
Wer wagt's, den Beruf zum Singen
Einem Kater abzuleugnen?
Und es kommt nicht minder teuer,
Als zur Buchhandlung zu laufen
Und der andern matt' Geleier
Fein in Goldschnitt einzukaufen.“
Die Geschichte des Trompeters von Säckingen mit all ihren Worten auf einer Seite festhalten zu wollen, wäre vermessen.
Liebe Leser, ihr wisst nun, dass der Trompeter ein und der selbe ist wie Franciscus Werner Kirchhofer.
Jeder der mehr erfahren möchte soll doch, Hiddigeigei’s Rat zum Trotz, zur Buchhandlung laufen, um sich „das Geleier fein in Goldschnitt“ einzukaufen“.
Weitere Informationen Ihre Bewertung: Bewertung: 0 (Ø 0) Views: 993 Stichworte: Erstellt: 16.06.2011 Geändert: 16.06.2011
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Keramik aus dem Dünnerntal,
ein Stück Solothurner Geschichte
Das mittlere Thal an der Grenze zwischen Matzendorf und Aedermannsdorf ist der erste Standort der Thaler Industrie. Bereits im Mittelalter wurde am Schatten- und Sonnenberg nach Erz gegraben, und spätestens um 1560 entstanden eine Schmelze und Schmiede am Fusse des Solothurner Weges am Horngraben. Die Keramikmanufaktur war so betrachtet die Fortsetzung der bestehenden Handwerksbetriebe.
Das Keramikmuseum Matzendorf zeigt Geschichte und sämtliche Produktionsphasen der 200-jährigen Tradition.
Geschichtliches
Die Gründung der Fayence-Manufaktur geht zurück auf Ludwig von Roll, dem späteren Pionier der Solothurner Eisenindustrie. In der Balsthaler Region entdeckte er Bohnerz, Huppererde, Schwefelkies und Boluserde. Die Huppererde von Matzendorf erwies sich als brauchbar für die Herstellung von Kochgeschirr, was ihn bewog, das Gelände zu kaufen und ein Gesuch zur Errichtung einer Keramik-Manufaktur einzureichen.
Widerstand der Bevölkerung
Die Bewilligung des Baus der Fabrik stiess bei den Thalern auf Widerstand und drohte kurz nach dem Einmarsch der Franzosen im Jahre 1798, die Fabrik zu zerstören. Offenbar gelang es dann dem helvetischen Kommissar der neuen Regierung in Balsthal, die Aedermannsdorfer zu beruhigen. Vielleicht waren aber auch die Besatzungsmacht und der Sturz der alten Ordnung bedrohlicher als der Bau dieser Fabrik.
Johann Jakob Frey als erster Fabrikdirektor
1798 wurde die Fabrik unter der kundigen Leitung des Lenzburger Fayenciers, Johann Jakob Frey, eröffnet. Freys Lenzburger Manufaktur war bis 1790 erfolgreich, und die Produkte zeugen von einer hohen künstlerischen und handwerklichen Qualität. Im Juli 1798 wurde zwischen von Roll und Frey ein Vertrag gezeichnet, der die Konstruktion der Brennöfen, die Fertigung von Fayence, Steingut und feuerfestem Geschirr sowie von Glasuren regelt.
Ausländische Fachleute
Wenn auch die Materialen grösstenteils dem heimatlichen Boden entnommen werden konnten, ging es vorerst nicht ohne die kundige Leitung auswärtiger Fabrikdirektoren. Bereits um 1800 übernahm Franz Contre aus Sarreguemines den Posten des Direktors. Den Sachkenntnissen Contres wird das Gelingen der Steingut-Fabrikation in Matzendorf zu verdanken sein. Der Einfluss der französischen und süddeutschen Keramik ist denn auch in den Produkten der Pionierzeit unübersehbar.
Die Matzendorfer «Fabrique» in Aedermannsdorf
Trotzdem muss schon bald ein Wechsel zu einheimischem Personal stattgefunden haben. In der Volkszählung von 1808 werden jedenfalls 13 Thaler Arbeiter der «Fabrique» aufgeführt. Ludwig von Roll kaufte 1810 von den Gebrüdern Dürholz die Hammerschmiede von Aedermannsdorf und produzierte nunmehr Eisenwaren. Im Jahre 1829 verkaufte er die Fayence-Fabrik. So entstand ein Matzendorfer «Familienbetrieb» in Aedermannsdorf, der bis zur Gründung der Aktiengesellschaft «Thonwaaren-Fabrik Aedermannsdorf»***** im Jahre 1883 in gleichen Händen blieb.
***ab da (1883) auch Ofenbau?? Siehe Hinweis gelb – es werden Ofenkacheln hergestellt - mind. 8 Hafner waren in Aedermannsdorf als ansässig gemeldet. Sie arbeiteten teils in der Fabrik, teils selbständig. Mind. 6 Hafner hatten eine Bewilligung für einen eigenen Brennofen. (Fabriqueli von Urs Studer z.B.)
Typische Thaler Fayencen
Als Matzendorfer Keramiken des 19. Jahrhunderts können eindeutig jene Formstücke bezeichnet werden, die signiert (MAZENDORF und JM) oder mit ortsüblichen Namen und Hinweisen beschriftet sind. Solche Objekte gibt es in der Tat recht viele in allen Solothurner Museen. In Matzendorf sind eine Ohrentasse und der dazu passende Teller von Anna Barbara Meister 1817 oder etwa das Senftöpflein des ersten Amtsschreibers von Balsthal, Bernhard Munzinger 1820, besonders zu beachten.
Auch Produkte der letzten Schaffensperiode der beiden Maler Niklaus Stampfli und Franz Nussbaumer sind erhalten geblieben. Die blaue Farbe ist in ihren Dekorationen vorherrschend, und die Blumenmotive sind fast ausnahmslos symmetrisch aufgebaut. Der “Hafnerchlaus”, wie Stampfli genannt wurde, muss sehr tüchtig gewesen sein. Seine Fayencen haben jedenfalls lokal eine grosse Verbreitung gefunden.
Das “Fabriqueli” von Urs Studer
Neben Niklaus Stampfli in Aedermannsdorf ist auch Urs Studer in Matzendorf zu erwähnen. Er hat nach seinen Lahrjahren in der «Fabrique» einen eigenen, kleinen Betrieb gegründet. Die Bevölkerung nannte die Werkstatt in Matzendorf liebevoll das «Fabriqueli».
«Thonwaaren-Fabrik» Aedermannsdorf AG
Mit der Gründung der Aktiengesellschaft um 1883 wurde die Produktion von bemalter Fayence grösstenteils auf Koch- oder Braungeschirr und Ofenkacheln umgestellt.
Meist waren die Keramiken reliefartig verziert und in Braun, Gelb, Grün oder Blau erhältlich. Grössere Platten oder Schalen erhielten die Signatur ÆDERMANNSDORF, in Majuskeln mit Æ.
Benno Geigers Kunstkeramik
1935 konnte der damalige Fabrikbesitzer, Alfred von der Mühll, Benno Geiger als Leiter der kunstkeramischen Abteilung gewinnen. Mit seiner Anstellung gab es auch bald wieder ausgebildete Keramikmalerinnen und -maler, die kunstvoll zu dekorieren verstanden. Noch heute wirken verschiedene Keramiker und Keramikerinnen, die unter Benno Geiger in Aedermannsdorf das Handwerk gründlich erlernt haben.
Rössler AG, Aedermannsdorf
Von Rolls geniale Idee hat in den letzten zwei Jahrhunderten eine Tradition erstehen lassen, die bis heute die Thaler Industrie-Geschichte mitprägt. Aus der kleinen Fayence-Manufaktur des 19. Jahrhunderts ist eine automatisierte Porzellan-Fabrik geworden, deren Produkte auch ausserhalb der Schweiz einen guten Absatz finden. 1998 feierte die Keramiktradition im Thal ihren 200. Geburtstag.
Seit Ende Februar 2004 Produktion eingestellt
Die mehr als 200-jährige Thaler Keramiktradition fand im Jahre 2004 wohl ihr endgültiges Ende. In der globalisierten Wirtschaftswelt hatte die kleine Betrieb in der Schweiz keine Chance. Die Produktion wurde eingestellt und nun in Nachbarländern in Auftrag gegeben. Damit ist das keramische Schaffen im Dünnerntal endgültig Geschichte geworden. Der Verein „Freunde der Matzendorfer Keramik“ bemüht sich nun, auch die Produktionsphasen der Firma Rössler AG in Aedermannsdorf ausreichend zu belegen.
Weitere Informationen Ihre Bewertung: Bewertung: 1 (Ø 0) Views: 1465 Stichworte: Erstellt: 16.06.2011 Geändert: 16.06.2011 -
Echte, einzigartige, antike Holzfeuerherde
Der alte Herd war einst:
Die täglich mehrmals zu befeuernde einzige Kochstelle für den Winter, aber damals auch für den Sommer! Deshalb gebaut als Holzsparherd: Im Sommer möglichst wenig oder keine Hitze aus dem Herd in die Kü-che. Dadurch war aber im Winter der Herd zugleich bloss eine sehr spärliche Heizung und nur mit sehr kurzem Holz zu gebrauchen.
In der damaligen Unkenntnis über saubere Holzfeuertechnik waren diese Feuerräume zu eng, kein Platz für eine ungestörte Ausflammzo-ne, falsche Luftzufuhr, Gussroste usw. Dadurch viele Schadstoffe im konstant schwarzen, giftigen Rauch & hoher Feinstaubausstoss.
Das Eisen ohne Rostschutz, daher pflegeintensiv und durch das Rosten bald und immer wieder unansehnlich. Nur mit alten, russigen Herd-lochpfannen brauchbar, dadurch eine verrauchte, geschwärzte Küche.
Durch die feste Vermauerung des Herdes mit dem Boden und der Rückwand der Küche nicht verschiebbar. Die Chamotte sehr schwach und brüchig, musste immer wieder vom Hafner ausgestrichen werden.
Die Farben nicht hitzebeständig, dadurch verbrannte, abblätternde und stinkende Farben, welche immer wieder überstrichen wurden.
Zusammenfassung, alte Herde einst:
Für die „Sahlenweidli“ TV- Serie oder das Freilichtmuseum Ballenberg ist die alte Ausführung genügend. (Diese Herde wurden auch von uns geliefert, unrestauriert & im alten Stil) Dies entspricht aber niemals den heutigen Bedürfnissen und den zeitgemässen Erkenntnissen der Holzfeuertechnik puncto Umweltschutz, minimierte Schadstoffe usw.
.
Somit ist nur die äussere, kunsthandwerkliche Erscheinung als Origi-nalität schützenswert / erhaltenswert, das Innere des Herdes jedoch muss vollumfänglich geändert und angepasst werden, wie das heute erwartet und von uns mit viel Erfahrung 6 Können geleistet wird.
Der antike, umgebaute Herd ist heute:
Ein wunderschönes, kunsthandwerklich hochstehendes und regional vielseitig abgegrenztes, oft einzigartiges Objekt. Ein echtes, einmali-ges Kulturgut, sicher erhaltenwert bis schützenswert! Dadurch die ei-gene, individuelle Lebens- und Wohnform finden, sich damit ausdrü-cken und identifizieren, sich und andere damit erfreuen und begeis-tern. Unser grosses, vielseitiges Lager an Herden macht dies möglich.
In der Übergangszeit oder im strengen Winter den Nutzen einer sehr schnellen Heizung geniessen, welche auch die wohltuende Speicher- und Strahlungswärme mit lang anhaltender, gleichmässiger Wärme-abgabe erbringt. Die Möglichkeiten im Ferienhaus, im Wintergarten, in der Wohnküche, im Esszimmer den Holzfeuerherd als multifunktio-nale Lebensart kombinieren: Heizen & Kochen, Wärmen & Backen, Herdlochpfannen für Risotto, Polenta, Rösti usw. & modernste Koch-geräte auf der plangedrehten Schnell- Kochplatte nutzen.
Die herrliche, gemütliche oder elegante Ausstrahlung des Herdes wir-ken lassen. Die Pflegeleichtigkeit der Holzfeuerherde ohne Minderung der Ästhetik trotz voller Belastung und intensivem Gebrauch genies-sen. Alle verwendeten Materialien sind für einen langen Gebrauch ausgelegt im Lebensmittelbereich aus Chromstahl oder rohem Stahl.
Als Sicherheit für mögliche Energiepannen, ohne Öl, Gas oder Strom, ohne Grundheizung und damit auch ohne elektr. Kochherd. Ein Gerät besitzen, welches immer und unabhängig funktioniert, multifunktional ist und alle grundlegenden Lebensbedürfnisse abdeckt. Eine „alles ausser gewöhnliche“ Wohneinrichtung kreieren, geniessen und erle-ben, welche aber auch mobil und verschiebbar ist und bleibt. Einen Herd mit Garantie nach SIA, zeitgemäss umgebaut und zugelassen, sowohl brandschutztechnisch wie auch in den sauberen Verbren-nungswerten den heutigen Anforderungen genügend.(LRV 2008!)
Eine werterhaltende und klar wertsteigernde Investition tätigen, wel-che nicht der schnellen, heute alle neuen Produkte betreffenden, so-fortigen Amortisationsspirale mit rasantem Preiszerfall unterliegt.
Zusammenfassung, antike, umgebaute Herde:
Den Traum, die Ausstrahlung der guten alten Zeit mit dem einzigarti-gem kunsthandwerklichen Geschick und der kreativen Eigenständig-keit der alten Schlossermeister, Giesskünstler und Hafner erleben. Kombiniert mit der sauberen & anspruchsvollen Holzfeuertechnik von heute ist ein antiker Herd von uns einzigartig vielseitig und schön !
Weitere Informationen Ihre Bewertung: Bewertung: 0 (Ø 0) Views: 1962 Stichworte: Erstellt: 04.03.2011 Geändert: 04.03.2011 -
Joseph Victor von Scheffel
(16. Februar 1826 in Karlsruhe; † 9. April 1886 / geadelt 1876)
war ein im 19. Jahrhundert viel gelesener deutscher Schriftsteller, Dichter und Autor von Erzählungen und Versepen sowie mehrerer bekannter Liedertexte.
Eine wahre Begebenheit des 17. Jahrhunderts inspirierte Scheffel zur Geschichte über den "Trompeter von Säckingen", die er 1853 in Capri schrieb und damit Weltruhm erlangte.
Die Grundlage:
Franz Werner Kirchhofer (1633 – 1690), ein Säckinger Bürgersohn, während des 30jährigen Krieges geboren, lernte schon als Kind durch die Beziehungen seines wohlhabenden Elternhauses die adelige Familie von Schönau kennen. Er verliebte sich in die Tochter Maria Ursula von Schönau und heiratete sie trotz heftigem Widerstand ihrer Brüder um das Jahr 1657. Franz Werner war ein bedeutender Handelskaufmann, Ratsherr und Schulmeister in Säckingen. Zudem war er Leiter des Knabenchores im St. Fridolinmünster und als solcher sicher sehr musikalisch. Von dem "in gegenseitiger Liebe unvergleichlichen Paar" kündet heute noch das in einer Nische am Münster angebrachte Grabmal des Ehepaares.
Das daraus entstandene Versepos „Der Trompeter von Säckingen - Ein Sang vom Oberrhein“ ist die Geschichte zweier Liebender, die nur auf höchst wundersame Weise zusammen finden. Der Bürger Werner Kirchhof, Salzhändler von Beruf, und die adelige Margareta lernen sich in Säckingen kennen und lieben, aber die Standesschranken verhindern eine Ehe. Nach fünf Jahren der Trennung macht ein verständnisvoller Papst aus Werner Kirchhof einen „Marchese Camposanto“ und damit einen akzeptablen Heiratspartner. Die beiden heiraten und sind glücklich bis an ihr Lebensende.
Werners Abschiedslied, „Das ist im Leben hässlich eingerichtet“ und dessen Schlusszeile „Behüt' dich Gott! es wär' zu schön gewesen, Behüt' dich Gott, es hat nicht sollen sein!“, welches er beim Verlassen der Geliebten singt, weil ihm der Vater die Hand der Tochter verwehrte, erlangt äusserste Popularität und ist noch heute als „das Trompeterlied“ bekannt.
Der Kater Hiddigeigei
Hiddigeigei ist Scheffels Sprachrohr und übermittelt des Dichters Zeitanschauung und Skepsis. Hiddigeigei ist ein grosser, grünäugiger Kater mit schwarzem Samtfell und mächtigem Schweif. Er hat ein zuweilen hochmütiges Dulderantlitz und miaut der Welt singend seine Gedanken vor. Hiddigeigei will auch ein Dichter sein und die anderen übertreffen. Von der Höhe eines Turmes blickt er auf das "Treiben der Parteien". Sein Glaube an das Gute ist zerbrochen; aus enttäuschter Liebe "lernte er die Welt verachten". Er hat Angst vor dem Alter und beschreibt den Niedergang der Menschen und der Dichtung. In seinem ersten Lied singt er:
„Eigner Sang erfreut den Biedern,
Denn die Kunst ging längst ins Breite,
Seinen Hausbedarf an Liedern
Schafft ein jeder selbst sich heute.
Drum der Dichtung leichte Schwingen
Strebt' auch ich mir anzueignen;
Wer wagt's, den Beruf zum Singen
Einem Kater abzuleugnen?
Und es kommt nicht minder teuer,
Als zur Buchhandlung zu laufen
Und der andern matt' Geleier
Fein in Goldschnitt einzukaufen.“
Die Geschichte des Trompeters von Säckingen mit all ihren Worten auf einer Seite festhalten zu wollen, wäre vermessen.
Liebe Leser, ihr wisst nun, dass der Trompeter ein und der selbe ist wie Franciscus Werner Kirchhofer.
Jeder der mehr erfahren möchte soll doch, Hiddigeigei’s Rat zum Trotz, zur Buchhandlung laufen, um sich „das Geleier fein in Goldschnitt“ einzukaufen“.
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Arnold Winkelried oder Arnold von Winkelried († angeblich 9. Juli 1386 in Sempach) ist eine mythische Figur, die in der Geschichte der Schweiz eine Rolle spielt.
Er soll am 9. Juli 1386 bei der Schlacht von Sempach ein Bündel Lanzen der habsburgischen Ritter gepackt und, sich selbst aufspiessend, den Eidgenossen eine Bresche geöffnet haben. Sein Opfer soll der Schlüssel zum eidgenössischen Sieg gegen die Habsburger gewesen sein. Der Legende nach soll er vorher noch die Worte «Sorget für mein Weib und Kind» gesagt haben. Die bekannteste Variante seiner letzten Worte ist: «Der Freiheit eine Gasse!»
Die erste Erwähnung eines derartigen Helden, allerdings noch ohne Namen, war 1476 in der Zürcher Chronik. Sie schildert die bewundernswerte Tat «eines getreuen Mannes» auf Seiten der Eidgenossen. In Tschudis Chronik taucht dieser in der Vorversion 1563 zuerst als «Arnold Winckelriet» auf, in der Ausgabe von 1564 ist er dann «Herr Arnold von Winckelriet, Ritter».

Winkelried-Denkmal in Stans am Vierwaldstättersee
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| Am Samstag 6. Juli offerieren wir Ihnen wiederum von 9:00 bis 13:00 ein reichhaltiges Frühstück mit Ofen-News! Sonder-Informations-Tag: Neuste EU-geprüfte & patentierte Feuerungstechnik für unsere antiken Öfen Täglich geöffnet von 08:00 - 12:00, 13:30 - 18:00 Samstags 9:00 - 13:00 |
